Schauspiel
Burgtheater

Premiere
05.12.2004

Regie
Nils Düwell a.G.

Ausstattung
Nils Düwell a.G.




Darsteller
Mirko Brankatschk

Länge [min]
100







 

nach Charles Dickens, deutsch von Ursula Herms,

Eine Weihnachtsgeschichte

für die Bühne eingerichtet für einen Darsteller von Patrick Stewart

Englands großer Romancier des 19. Jahrhunderts, Charles Dickens (1811 – 1870) schrieb neben so berühmten Werken wie "Oliver Twist" und "David Copperfield" auch die kleine Erzählung " A Christmas Carol". Der menschenfeindliche reiche Geizhals Scrooge wandelt sich durch den Besuch dreier Geister, die ihm Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vor Augen führen, am Weihnachtsabend zum Menschenfreund. Diese wunderschöne und weltbekannte Geschichte wurde oft verfilmt, für das Theater bearbeitet oder vorgelesen u.a..
Der englische Schauspieler Patrick Stewart (Captain Picard vom Raumschiff Enterprise) hat den Text anlässlich der Terroranschläge am 11.September 2001 zu einer Ein-Mann-Show umgeschrieben, mit der er in London und am Broadway Furore machte, weil er alle Rollen selbst verkörperte. Die Einnahmen aus den New Yorker Vorstellungen kamen den Opfern der Anschläge und ihren Hinterbliebenen zugute. Die deutsche Übersetzung entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Litag-Theaterverlag Bremen auf Anregung der Bautzener Dramaturgie.
Bereits in der vergangenen Spielzeit begeisterte Mirko Brankatschk mit diesem Soloabend das sorbische Theaterpublikum in Bautzen und Umgebung fast zwanzigmal vor ausverkauften Sälen.Für die Regie sorgte der Berliner Nils Düwell ("Kunst", "Romeo und Julia auf Bautzen II", "Das Ende vom Anfang")

Diese Aufführung in der Vorweihnachtszeit ist besonders als Familienvorstellung zu empfehlen.

 

Die "Sächsische Zeitung" schrieb: "Eine Weihnachtsgeschichte" ist ein anspruchsvoller Text, der vollen Körpereinsatz und das gesamte schauspielerische Handwerkszeug erfordert. Brankatschk zeigt das umfassende Repertoire: ist wütend, verbittert, nachdenklich und traurig, er tanzt, singt, springt und brüllt, mal gibt er das ausgelassene Kind, dann den bösartigen Alten oder transzendenten Geist. Manchmal im Sekundentakt wechselt er von einer Rolle in die nächste. Eindrucksvoll vermag er es, dem Publikum die Wandlung des alten, verknöcherten Scrooge zu einem liebevollen, fröhlichen und mitfühlenden Menschen plausibel zu machen. Unbedingt sehenswert!" (Katharina Gräbner, Sächsische Zeitung)


Termine in der Spielzeit:

 

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geändert:: am 25.10.2016 um 14:17 Uhr.